Wenn man in Komplexen Systemen die Phänomene von Strukturbildung, Selbstorganisation und den Übergang in einen neuen Ordnungszustand nach Krisen betrachtet, ist man geneigt, die Existenz eines universellen Gesetzes zu vermuten, das etwa lauten könnte "ein Komplexes System hat die Tendenz, einen hohen Grad von Ordnung einzunehmen, um mit möglichst wenig Energie auszukommen."
Dabei stößt man jedoch auf den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, das leider das exakte Gegenteil besagt, nämlich dass jedes System die Tendenz hat, unter Aufnahme von Energie einen Zustand steigender Unordnung (Entropie) einzunehmen.
Kann mir vielleicht jemand erklären, was ein Komplexes System antreibt ?